www.ronald-friedmann.de
Bücher (Mitarbeit)

Ethik in der Wissenschaft - Die Verantwortung des Wissenschaftlers

Zum Gedenken an Klaus Fuchs
Herausgegeben von Günter Flach und Klaus Fuchs-Kittowski

trafo Wissenschaftsverlag, Berlin 2008
256 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-89626-693-4

Der Band 21 der Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin enthält die Beiträge eines internationalen Kolloquiums zum Thema "Ethik in der Wissenschaft - Die Verantwortung des Wissenschaftlers" (Berlin, 2003), das Klaus Fuchs gewidmet wurde.
Klaus Fuchs war ein exzellenter theoretischer Physiker. Mit einer Arbeit auf dem Gebiet der Festkörperphysik (1938), die später zu einer wichtigen Grundlage der Mikroelektronik wurde, schlug er für viele Jahre alle Zitationsrekorde.
Sein Beitrag zum US-Kernwaffenprogramm war erheblich (Aufklärung der Implosionsdynamik bei der Plutoniumbombe). Die Charakterisierung seiner Persönlichkeit als "Atomspion" wird den historischen Tatsachen nicht gerecht. Sein Verhalten trug vielmehr dazu bei, dass es global zu einem "Gleichgewicht des Schreckens" kam und der Menschheit im 20. Jahrhundert ein verheerender Atomkrieg erspart blieb. Fuchs' Lebensmaxime war: Die Wissenschaft muss neben der Erforschung der uns umgebenden Welt und ihrer Gesetzmäßigkeiten immer dem Wohl des Menschen und der friedlichen Entwicklung der menschlichen Gesellschaft zugewandt sein. (Rücktitel)
Von Ronald Friedmann stammt der Beitrag "Politisches Denken und Handeln bei Klaus Fuchs" (Seite 203 ff.).

Widerstand in der Illegalität und im Exil

Der 30. Januar 1933 im Spiegel deutscher Biographien
Konferenzbeiträge, Teil II

Pankower Vorträge, Heft 115, Berlin 2008
Herausgeber und Vertrieb: Helle Panke e.V.

Das vorliegende Heft enthält für den Druck bearbeitete Beiträge zweier Konferenzen, die aus Anlass des 75. Jahrestages des Beginns der Errichtung der faschistischen Diktatur in Deutschland stattfanden: Der 30. Januar 1933 im Spiegel deutscher Biographien, Konferenz am 26. Januar 2008 in Berlin - Veranstalter: "Helle Panke" e.V. Wie konnte es geschehen? 30. Januar 1933: Menschen in Entscheidungssituationen, Konferenz am 19. Januar 2008 in Jena - Veranstalter: Rosa-Luxemburg Stiftung Thüringen.

Von Ronald Friedmann stammt der Vortrag "Gerhart Eisler und die Sozialfaschismus-Konzeption in der KP der USA", gehalten am 26. Januar 2008 in Berlin (Seite 44 ff.)

Juden in Treptow

Sie haben geheißen wie ihr heißt
Gemeinsam mit Monika Becker und Anja Schindler

Herausgeber: Kulturbund e.V. Berlin-Treptow
Edition Hentrich, Berlin 1993
207 Seiten, Paperback
ISBN 3-89468-065-2

Mit diesem Buch liegt erstmals eine Veröffent- lichung aus dem Ostteil der Stadt über Spuren jüdischen Lebens in den Bezirken Berlins vor. Den Autoren ist es gelungen, in vergleichsweise kurzer Zeit eine Fülle von Fakten und Informationen zu einem Thema zu recherchieren, das in der DDR von der offiziellen Geschichts- schreibung weitgehend unberücksichtigt geblieben war.
Der Hauptteil des Buches ist den Versuchen gewidmet, die Lebenswege "typischer" Treptower Juden und ihrer Familien zu rekonstruieren, ihren Alltag, die (scheinbare) Normalität ihres Lebens vor dem Beginn der Nazi-Diktatur. Grundlage dafür waren auch und vor allem Schilderungen von Zeitzeugen, die heute irgendwo in Deutschland, in Israel, den USA oder anderen Teilen der Welt leben.
Berichtet wird über kleine und große Unternehmer, über Arbeiter und Angestellte, über Handwerker und Kaufleute, über Ärzte und über Kommunalpolitiker aus den unterschiedlichen politischen Parteien und ihren Platz und ihre Rolle in und für Treptow. (Rücktitel)

Letzte Änderung: 21. März 2017